Trauermücke - Sciaridae

Schädling im Detail

Trauermücken (Sciaridae)  lieben feuchte Torfsubstrate, organisches Material, Komposte und Wärme. Sie kommen an fast allen Pflanzenarten mit humosen Böden vor.

Biologische Schädlingsbekämpfung
bei Trauermückenbefall 

  Nematoden Steinernema feltiae

Merkmale der Trauermücke

Erwachsene Tiere werden ca. 2 bis 4 mm groß, sind schwarz gefärbt und haben schwarzgraue Vorderflügel sowie verkümmerte Hinterflügel. Die Eier sind weißlich. Die Larven sind bis zu 5 mm lang, beinlos und weißlich durchscheinend mit schwarzer Kopfkapsel. Weibchen legen bis zu 150 Eier in feuchte Erde ab, nach ca. 5 Tagen schlüpfen die Larven; nach ca. 13 Tagen erfolgt die Verpuppung. Das erwachsene Insekt  hat eine Lebensdauer von 3 bis 7 Tage (bei 25°C etwa 21 bis 23 Tage).

Schaden durch Trauermücken

Trauermückenlarven fressen an kleinen Faserwurzeln oder legen Fraßgänge in den Hauptwurzeln an. An den Wundstellen siedeln  sich sekundär Pilze an und schädigen Jungpflanzen dabei in großem Ausmaß. Die erwachsenen Tiere sind eher als Lästlinge zu bezeichnen, da sie durch ihr mitunter gehäuftes Vorkommen im Wohnbereich störend wirken.   

Im gartenboxx Online-Shop sind Nematoden gegen Trauermücken in der 5 Mio.-, 10 Mio.- und 50 Mio.-Packung erhältlich.