Spinnmilbe - Tetranychus urticae

 

Schädling im Detail

Spinnmilben treten unter Glas in zahlreichen Kulturen auf, z.B. an Gurke, Tomate, Paprika und Rosen. Oft sind von diesem Schädling Zimmerpflanzen wie Banane, Kroton, Efeu, Diefenbachien, Ficus u.a.m. befallen. Im Freiland findet man Spinnmilben auch auf Sellerie, Gurken und Bohnen.

Biologische Schädlingsbekämpfung
Spinnmilbenbefall

  Raubmilbe Phytoseiulus persimilis

Merkmale der Spinnmilbe

Das erwachsene Tier wird ca. 0,5 mm groß, ist weißlich bis gelbgrün gefärbt und besitzt schwarze Pigmentpunkte auf dem Rücken. Überwinternde Weibchen sind rot gefärbt. Die Eier sind kugelig und weiß. Das erste Larvenstadium besitzt nur drei Beinpaare, die weiteren Stadien haben bereits vier Beinpaare. Die Entwicklung vom abgelegten Ei bis zum fertigen Tier bei 20°C beträgt ca. 14 Tage; ca.90 Eier je Weibchen. Bei trockener Witterung und starker Sonneneinstrahlung entwickeln sie sich besonders rasch, ihre Lebensdauer beträgt 2 bis 5 Wochen.

Schaden durch Spinnmilben

Die Gemeine Spinnmilbe, oft auch „Rote Spinne" genannt, ist ein häufig anzutreffender Schädling. Sowohl in Glashauskulturen als auch im Freiland und an Zimmerpflanzen ist er zu finden. Spinnmilben sind einheimisch und können aus dem Freiland in die Gewächshäuser bzw. Wintergärten einwandern. Weibchen können an den Pflanzen oder auch in Töpfen überwintern. Spinnmilben stechen von der Blattunter-, manchmal auch von der Blattoberseite, Pflanzenzellen an und saugen den Zellinhalt aus. Infolge dessen entstehen vorerst helle Blattsprenkelungen; die Blätter vergilben und vertrocknen bei stärkerem Befall. Spinnmilben erzeugen Gespinste,wo sie geschützt leben und sich gut vermehren können.

So erkenne ich Spinnmilbenbefall

Bei sehr starkem Befall rotten sie sich an den Blattspitzen zusammen und „seilen" sich von den zerstörten Blättern auf darunter liegendes gesünderes Pflanzenmaterial ab. In dieser Tropfenform ist eine Verdriftung zu benachbarten Wirtspflanzen leicht möglich.