Schnecke - Gastropoda

Schädling im Detail

Da Schnecken (Gastropoda) keine spezielle Nahrung benötigen, können sie an fast allen Kulturen auftreten. Besonders gefährdet sind Sämlinge und Jungpflanzen. Die beiden Arten, die bei uns zu den Hauptschädigern gehören, sind die Spanische Wegschnecke (Arion lusitanicus) und die Genetzte Ackerschnecke (Deroceras reticulatum), beides sind Nacktschnecken.

Schädlingsbekämpfung bei Schneckenbefall 

Bio Schneckenkorn GRÜN

Merkmale der Schnecken

Am Vorderende besitzen Schnecken zwei Paar ausstülpbare Fühler mit Augen und Geruchssinnzellen sowie eine markante Raspelzunge. Die Atmung erfolgt über die Körperoberfläche sowie über eine Lunge, die durch ein Atemloch nach außen mündet. Zur Fortbewegung besitzen sie eine Kriechsohle. Die Schneckeneier sind kugelig und durchsichtig. Jungschnecken sehen wie winzige erwachsene Schnecken aus. Die Eiablage erfolgt im Spätsommer oder Herbst in einer Erdhöhle. Schnecken überwintern meist als Ei, sie werden bis zu einem Jahr alt und sind zwittrig. Bei der Paarung erfolgt ein wechselseitiger Austausch von männlichen Geschlechtszellen. Zur optimalen Entwicklung benötigen sie feuchtes Klima; sie sind meist nachtaktiv. 

Schaden durch Schnecken

Rand- und Lochfraß an Blättern und Blüten, grubenförmige Fraßstellen an Früchten oder Knollen, glänzende Schleimspuren; in unmittelbarer Nähe hinterlassen sie manchmal Kot.